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Hase, Fuchs und Reh sind hier, wie in jedem Wald zu Hause. Auch der Marder treibt sein Unwesen ganz ungeniert. Sehr zahlreich, zum Ärger der Gärtner, sind die Weinberg-schnecken. Doch Vorsicht ! Sie fressen die Gelege der hunrigen Nacktschnecken und sind deshalb durch aus nützlich und außerdem schön. In einem Garten der nicht nur aus "englischem Rasen" besteht finden sie genügend Nahrung ohne die Kulturpflanzen zu schädigen. In Rosenthal gibt es viele Trockenmauern die der Blindschleiche, der Zauneidechse und der Waldeidechse Unterschlupf und einen schönen Platz für ein Sonnenbad bieten. In der Nähe des Kemlitz Baches und des alten Neißearm fühlen sich Ringelnatter und Eisvogel wohl. Der Eisvogel ist ein seltener Gast. Nur mit viel Glück kann man ihn am Laufe des Kemlitzbaches beobachten. Auch der Pirol ist ein ständiger Gast. Nur ist er selten zu sehen doch um so mehr zu hören. Das gilt auch für den Grünspecht. In der Abenddämmerung sind die Fledermäuse aktiv und schön zu beobachten.
Die zahlreich vorhandenen Hangwälder entlang des Kemlitzbaches stehen unter Naturschutz. Am Rande der Wiese zum Wasserbecken ( oberhalb des IB) findet man Maronen ( Eßkastanien). In dem Blätterdach der Bäume sind sie an den sehr großen Blättern zu entdecken. Aller 7 Jahre hat der Baum ein sogenanntes "Mastjahr" und man entdeckt zahlreiche der äußerst stachligen Früchte.
An dem Weg von der Kemlitz zum Oberdorf hinauf findet man Türkenbundlilien und Richtung Schlegel im Frühjahr viele Schlüsselblumen und einige Sumpfdotterblumen. Man sagt das es auch wilde Orchideen geben soll.
Die große Wiese am "Wasserbecken" bildet im Frühsommer ein Blütenmeer aus Glockenblumen, Margaritten und vielen Wildblumen.
Im Neißtal in der Nähe des Klosters liegt linker Hand den berg hinauf eine kleine Höhle. In der findet man im Geröll kleine , etwa 0,5 cm bis 1,0 cm lange Kristalle. Nach einem Steinschlag ist ein Teil der Höhle jedoch verschüttet und es ist dringen davon abzuraten die Höhle zu erreichen.
Entlang des Kemlitzbaches und auch vorwiegend im Neißtal gibt es ausgeprägte Hangwälder, die teilweise sehr steil sind. Hauptsächlich herrscht der Mischwald vor und bietet eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Nicht nur im Neißtal, auch in den umliegenden Wäldern gibt es immer wieder schöne Granitformationen und naturbelassene Bachläufe.
An der Kraftwerksstraße, dem alten Kraftwerksgelände, den Neißwiesen und auch in Drausendorf gibt es zahlreiche Fasane. Die ganz ungeniert über die Straße stolzieren. Den Roten Milan kann man über Drausendorf und über Radgendorf kreisen sehen und in diesem Jahr auch über Rosenthal. Störche sind in Wittgendorf und Schlegel sowie im Kloster St. Marienthal zu hause.
Meridianerland - Wissenschaft und Menschheit